CC-Treff

"CC-Treff" steht für Corona Church Treff.

Wir wollen uns in dieser Corona-Zeit bewusst gegenseitig inspirieren.

Hier laden wir Bilder und Texte von Euch hoch, Freitags strahlen wir zusätzlich einen Impuls aus dem Gemeindehaus aus. Diesen und weitere Videos findet Ihr immer aktuell auf unserem YouTube-Kanal.

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Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mich überfordert die ganze Covid-Situation auch in Hinblick aufs Beten. 
Schließlich gibt es so viel, wofür man beten sollte, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. 
Und wenn ihr seid, wie ich, lasst ihr es dann ganz bleiben :D 

Deshalb habe ich mir einen Plan erstellt und dachte, ich teile ihn mal mit euch.
Vielleicht klingt sich ja der ein oder andere ein oder lässt sich inspirieren :) 

Hier also mein ganz persönlicher Corona-Fürbitte-Plan:  

Wir wünschen euch von Herzen frohe und gesegnete Ostern!

Leider können wir uns dieses Mal nicht sehen und keinen fröhlichen Ostergottesdienst in unserem Gemeindehaus feiern.

Sara-Lisa hat schon den Gedanken geäußert, dass unser erster gemeinsamer Gottesdienst als FeG unbedingt ein Auferstehungsfest sein sollte! Auch wenn wir noch nicht wissen, ob das schon am 26.4. der Fall sein wird oder erst im Mai. Das werden wir machen! Auferstehung! Yeah!

Gedanken zu Karsamstag oder Gedanken zu „Schiffbruchtagen“

Frohe Ostern?

Für mich klingt dieser fromme Wunsch fast zynisch in diesen ungewissen Zeiten. Wie soll ich froh sein, wenn um mich herum Ängste und Sorgen, schlimme Nachrichten, Krankheit und Tod den Alltag bestimmen?

So ist es dieses Jahr der Karsamstag, der für mich bedeutsam wird.

Karsamstag - der Tag danach -

der Tag des Schocks, der Starre…

In dieser Zeit, die ohne Zweifel viel Negatives mit sich bringt, sehe ich doch auch viel Schönes:

  • Die Vögel interessiert Corona nicht, sie freuen sich des Lebens und zwitschern laut - und wir können es viel besser wahrnehmen, weil deutlich weniger Autos lärmen!
  • Die geplagte Umwelt darf ein wenig aufatmen, weil sie weniger Abgase von Autos und Flugzeugen ertragen muss.
  • Wenn ich die B27 mit dem Fahrrad überqueren will, muss ich fast nie anhalten!  ;-)

Kennt ihr auch so Wellen von Sorgen, die in Abständen über euch schwappen?

Manchmal habe ich einfach keine Lust mehr auf die Einschränkungen und die trübe Stimmung.

In manchen Gesprächen mit euch höre ich, wie Einzelne aus unserer Gemeindecommunity handfesten Sorgen um ihre Arbeit und um die Zukunft haben. Das belastet. Mit einem wohlgemeinten Gebet ist das nicht abgetan…

Das sind schon krasse Zeiten. Unsere Gesellschaft wird grad unheimlich belastet.

In diesen herausfordernden besorgniserregenden und ängstlichen Zeiten lade ich Euch ein, das Herzensgebet (wieder) zu entdecken und zu praktizieren.

Die Wüstenmönche entdeckten diese Gebetsweise, es hat eine lange Geschichte und Tradition. Es ist das eigentliche Jesusgebet.

Das Herzensgebet kann uns zentrieren und Raum schaffen für Begegnung und Berührung mit dem Schöpfer und Liebhaber dieser Welt.

Gerade machen sich viele ja Gedanken, wie Gemeinde … und Schule und Leben überhaupt gut gelingen kann, wenn wir uns doch so gar nicht mehr sehen sollten.

Für mein Glaubensleben ist (naja, neben den Stiften) gemeinsamer Lobpreis ziemlich wichtig geworden. Dafür brauche ich persönlich zwar keine großen Worship-Abende und Konzertsäle, aber drei, vier Leute im Wohnzimmer fühlen sich da schon eher unverzichtbar an.

Vielleicht geht es dir ja genauso, aber du willst, wie ich, dich trotzdem daran halten, die Sozialkontakte WIRKLICH gering zu halten...

Ich hätte nie gedacht, dass ich mal Teil von sowas bin, von so einer Krise, die gefühlt alle Gesellschaften und Länder erfasst.

Ich hätte nie gedacht, dass meine Gedanken hin und herwandern zwischen „Wie krieg ich diese eine Abgabe für die Uni rechtzeitig hin“ und „Ich hoffe, die Schäden und Verluste in meinem Umfeld halten sich in Grenzen“.

Und doch sitze ich hier in meinem Zimmer in meiner WG nach über einer Woche Selbstquarantäne und frage mich, was um Himmelswillen da draußen vor sich geht.
Das, was gerade passiert, ist gruselig und schwer zu realisieren, die Dimensionen mit meinem kleinen Herz und Hirn nicht mal ansatzweise zu erfassen.

Ich will es nicht verschweigen, die Angst beherrscht die Zeit,

ich kann es nicht beschreiben, wie die Ohnmacht um sich greift.

So hilflos und zerbrechlich, so machtlos und so schwächlich,

unverhofft und plötzlich, beispiellos entsetzlich …

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